Gesundheitsamt Haßberge weist auf den Weltkrebstag am 4. Februar hin: Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten
HASSBERGE – Zum Weltkrebstag am 4. Februar weist das Gesundheitsamt Haßberge nachdrücklich auf die lebensrettende Bedeutung von Früherkennungsuntersuchungen hin. Krebs kann jeden treffen, doch eine rechtzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen erheblich. Patricia Walter aus Ebern, die ihren Tumor 2019 selbst entdeckte und heute krebsfrei ist, nutzt den Aktionstag für einen persönlichen Appell: Früherkennung bedeutet Verantwortung für den eigenen Körper und schenkt im Ernstfall wertvolle Zeit und Hoffnung.
Neben der individuellen Achtsamkeit bildet das gesetzliche Screening-Programm in Deutschland das Fundament der Vorsorge. Wie Dr. Jana Bauer-Armbruster, Leiterin des Gesundheitsamtes, erklärt, umfasst dieses Angebot regelmäßige Kontrollen auf Brust-, Darm-, Haut-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs. Da sich viele Krebserkrankungen schleichend und ohne spürbare Symptome entwickeln, sind diese kostenfreien Untersuchungen das wichtigste Instrument der modernen Präventivmedizin.
Ein besonderes Beratungsangebot in der Region ist das „digiOnko-Präventionsmobil“, das am 26. April 2026 auf dem Haßfurter Frühjahrsmarkt Station machen wird. Interessierte können sich dort umfassend über Frauengesundheit informieren und an der „PräDigt-Studie“ teilnehmen, die das persönliche Risiko über eine App analysiert. Ergänzend dazu bieten Selbsthilfegruppen wie die „Busenfreunde Ebern“ einen geschützten Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung, um Betroffenen nach der Diagnose Halt und Lebensfreude zurückzugeben.
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