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Pilotprojekt bringt Kindern regionale Ernährung näher

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HASSFURT / SCHWEINFURT – Schülerinnen und Schüler der Albrecht-Dürer-Mittelschule Haßfurt und der Friedrich-Rückert-Grundschule Schweinfurt haben bei einem gemeinsamen Pilotprojekt des Bayerischen Bauernverbands und der AOK Schweinfurt Landwirtschaft, Ernährung und Bewegung mit allen Sinnen erlebt. An drei Projekttagen standen praktische Erfahrungen und gemeinsames Ausprobieren im Mittelpunkt.

Die Kinder beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie Lebensmittel vom Feld auf den Teller gelangen und welche Vorteile regionale Produkte bieten. „Unser Ziel ist es, Kindern schon früh zu zeigen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie viel Freude gesunde Ernährung machen kann. Wenn Wissen mit eigenen Erlebnissen verbunden wird, bleibt es nachhaltig im Gedächtnis“, betonen die Projektverantwortlichen von BBV und AOK Schweinfurt.

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Ein Höhepunkt war der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die moderne Landwirtschaft, erfuhren mehr über die Erzeugung von Lebensmitteln und kamen mit Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch. Dabei wurde auch die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für eine regionale und nachhaltige Versorgung deutlich.

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In anschließenden Workshops lernten die Kinder spielerisch die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung kennen. An interaktiven Stationen, darunter die sogenannte „Fett- und Zuckerstraße“, konnten sie nachvollziehen, wie verschiedene Lebensmittel zusammengesetzt sind. Im Mittelpunkt standen dabei bewusste Entscheidungen und gesunde Alternativen, nicht Verbote.

Zum Abschluss fand ein gemeinsamer Kochworkshop statt. Mit frischen Zutaten bereiteten die Kinder unter anderem Couscous, Gemüsespieße sowie Karotten- und Paprikasticks zu. Bewegungseinheiten verdeutlichten außerdem den Zusammenhang zwischen ausgewogener Ernährung und körperlicher Aktivität.

Das Pilotprojekt zeigt, wie Schule, Landwirtschaft und Gesundheitsförderung zusammenarbeiten können. Theoretische Inhalte wurden durch praktische Erfahrungen ergänzt. Auf diese Weise sollen die Kinder für regionale Lebensmittel, bewusste Ernährung und einen gesunden Lebensstil sensibilisiert werden und die Impulse auch in ihre Familien tragen.

Die Resonanz der Beteiligten fiel durchweg positiv aus. Eine Fortsetzung des Projekts im kommenden Jahr ist bereits geplant.


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